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MENSCHEN UND RÄUME
13. September - 10. November 2007
Finissage: Freitag. 9. November 2007, 18 - 20Uhr
Erkennbare Kunst als Rückbesinnung
auf die Realität
Unter dem Titel „Menschen und Räume“
zeigt der Maler, Zeichner und Grafiker einen Ausschnitt seiner neueren Werke.
Sebastian Burckhardt hat für die jetzige
Ausstellung aus seinem reichen Fundus Bilder ausgewählt, die sich mit der
Beziehung zwischen Menschen und Räumen auseinandersetzen.
Dem Konstruktivismus seit seiner Ausbildung an der Kunstakademie in
München verhaftet, hat sich der gebürtige Berner mit Jahrgang 1950 nun dem
Publikum wieder zugewandt und eine ganze Serie erkennbarer Kunst geschaffen. Das
Abstrakte als Erkennungszeichen seines Schaffens soll für einmal nicht im
Vordergrund stehen. Burckhardt möchte
für den Betrachter seiner Bilder wieder den Bezug zum Erlebten herstellen. Die
Ausstellung präsentiert verschiedenste geografische und emotional besetzte Räume,
in denen Menschen zu vertrauten oder fremden Objekten in Beziehung treten. Ein
Teil dieser Vertrautheit geht auf den Betrachter der Bilder über, wenn bekannte
Motive vom Zürichsee wie die Autofähre und der Ausblick auf die Glarner Berge
sich auf langen querformatigen
Leinwänden darstellen. Burckhardt arbeitet vorwiegend in Öl auf Leinwand
und verfügt über ein grosses Repertoire
an ausgefeilten Techniken, die ihm bei der Umsetzung von Themen helfen, die vor
allem von seinen Reisen und zum Teil mehrjährigen Auslandsaufenthalten erzählen.
Klare und intensive Farben, die in fotorealistischer Atmosphäre mit feinstem
Pinselstrich detailgetreue Geschichten erzählen, fliessen in von Wischtechnik
geprägte surrealistisch anmutende Szenen mit diffuseren Farben. Die optisch und
inhaltliche Spannung zeigt sich vor allem auf den zu den Seiten hin
verlängerten Leinwänden: konkret Wahrnehmbares wie zum Beispiel ein
Wolkenkratzer steht zu seiner Umgebung in Wechselwirkung und nimmt die
Beschaffenheit des Himmels in sich auf. Die abgebildeten Menschen verbinden
sich nicht mit ihrer Umgebung; sie bleiben Versatzstücke und symbolisieren ihre
eigene Austauschbar- und Ersetzbarkeit. Burckhards subtiler Humor produziert
behutsame gleichzeitige Begegnungen des Unmöglichen mit dem Realen
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